Über eine Zonenmatrix, die für jede Sicherheitszone festlegt, welches Ereignis welche Reaktion in welcher anderen Zone auslöst. Die Matrix wird vom Hersteller der Gesamtanlage geführt, nicht von den Einzellieferanten, denn keiner von ihnen kennt das Verhalten der Nachbaranlage. Sie ist die Grundlage für die sichere maschinenübergreifende Kommunikation.
Jeder Lieferant bewertet seinen eigenen Lieferumfang und geht dabei von Annahmen über die Umgebung aus. Der Fördertechnik-Lieferant nimmt an, dass an der Übergabestelle niemand steht. Der Roboterlieferant nimmt an, dass die zuführende Fördertechnik bei einem Not-Halt anhält.
Beide Annahmen können richtig sein, sind sie aber nur, wenn jemand sie gegeneinander abgleicht. Genau das tut in vielen Projekten niemand, weil es außerhalb jedes einzelnen Lieferumfangs liegt.
Die typischen Folgen: eine Übergabestelle, an der Quetschgefahr besteht, weil beide Seiten den Bereich dem jeweils anderen zurechnen. Ein Not-Halt, der eine Anlage stoppt, während die Nachbaranlage weiter Material fördert. Ein Wiederanlauf, der eine Anlage startet, obwohl in der Nachbarzone noch gearbeitet wird.
| Spalte | Inhalt | Beispiel |
|---|---|---|
| Zone | Eindeutig benannter, räumlich abgegrenzter Bereich | Z3: Palettierer |
| Auslösendes Ereignis | Schutztür, Not-Halt, Lichtvorhang, Störung | Schutztür Z3 geöffnet |
| Reaktion in der Zone | Geforderte Stoppkategorie und Zustand | Stopp Kat. 1, Energie abgeschaltet |
| Reaktion in Nachbarzonen | Was muss dort passieren | Z2 stoppt Zuführung, Z4 läuft weiter |
| Erforderlicher PL | PLr je Sicherheitsfunktion | PLd, Kat. 3 |
| Signalweg | Übertragungsmedium und Protokoll | PROFIsafe über Netzwerk |
| Wiederanlauf | Bedingung und Quittierstelle | Manuelle Quittierung an Bedienstelle Z3 |
| Verantwortlich | Lieferant oder Integrator | Integrator |
| Zentrale Sicherheits-SPS | Verteilte Sicherheits-SPS | |
|---|---|---|
| Prinzip | Eine Steuerung wertet alle Sicherheitssignale der Anlage aus | Jede Teilanlage behält ihre Steuerung, sichere Signale werden ausgetauscht |
| Vorteil | Sicherheitslogik an einer Stelle, einfacher nachvollziehbar | Teilanlagen bleiben eigenständig lieferbar und prüfbar |
| Nachteil | Eingriff in die Lieferantenanlagen, Verantwortung wandert vollständig zum Integrator | Reaktionszeiten und PL-Nachweis über die Kommunikationsstrecke sind aufwendiger |
| Typisch bei | Neuanlagen aus einer Hand | Verketteten Anlagen mit mehreren Lieferanten, schrittweisem Ausbau |
In der Intralogistik überwiegt die verteilte Variante, weil Anlagen schrittweise wachsen. Dann ist die Zonenmatrix umso wichtiger.
Normausgabestände und harmonisierte Fassungen ändern sich laufend. Prüfen Sie Normnummern und Ausgabestände vor der Anwendung gegen den aktuellen Stand im EU-Amtsblatt. Dieser Beitrag ist eine fachliche Einordnung und ersetzt keine Rechtsberatung.
Der Hersteller der Gesamtanlage, in der Regel Systemintegrator oder Generalunternehmer. Die Einzellieferanten liefern zu, kennen aber das Verhalten der Nachbaranlagen nicht und können die Matrix deshalb nicht verantworten.
Nein. Ein durchgehender Not-Halt-Kreis regelt nur einen von vielen Fällen. Schutztüren, Lichtvorhänge, Störungen und Teilbetrieb brauchen jeweils eigene, differenzierte Reaktionen. Ein gemeinsamer Not-Halt begründet außerdem noch keine Gesamtheit von Maschinen.
Über die vollständige Sicherheitsfunktion vom Sensor bis zum Aktor, einschließlich der Kommunikationsstrecke. Die PFHd-Werte der Teilsysteme werden aufsummiert; das schwächste Glied begrenzt den erreichbaren PL der gesamten Kette.
Führen Sie die Zonenmatrix als lebendes Dokument. Jede Erweiterung wird gegen die bestehende Matrix geprüft, das ist zugleich der einfachste Test, ob die Erweiterung eine wesentliche Veränderung darstellt.
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Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung fachlich geprüft. Die redaktionelle Verantwortung im Sinne von Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 liegt bei Heinrich Knutas.
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