EN ISO 12100 beschreibt einen iterativen Prozess aus Risikoanalyse und Risikobewertung. Die Risikoanalyse umfasst Grenzfestlegung, Gefährdungsidentifizierung und Risikoeinschätzung; die Risikobewertung entscheidet, ob eine Minderung nötig ist. Das Risiko ergibt sich aus der Schwere des Schadens und der Eintrittswahrscheinlichkeit, die sich wiederum aus Expositionshäufigkeit, Eintrittswahrscheinlichkeit des Ereignisses und Vermeidungsmöglichkeit zusammensetzt.
EN ISO 12100 unterscheidet zwei Blöcke, die zusammen die Risikobeurteilung bilden.
Die Risikoanalyse besteht aus drei Teilen: Festlegung der Grenzen der Maschine, Identifizierung der Gefährdungen und Einschätzung des Risikos je Gefährdung.
Die Risikobewertung schließt an und beantwortet eine einzige Frage: Ist das Risiko hinreichend gemindert? Lautet die Antwort nein, werden Maßnahmen nach der Drei-Stufen-Methode ergriffen, und der gesamte Durchlauf beginnt von vorn.
Dieser Kreislauf ist der Kern der Norm. Er endet erst, wenn alle Gefährdungen hinreichend gemindert sind und die Maßnahmen selbst keine neuen, unbewerteten Gefährdungen erzeugt haben.
| Element | Frage | Typische Abstufung |
|---|---|---|
| Schwere des Schadens (S) | Wie schwer ist die mögliche Verletzung? | Leicht und reversibel bis schwer, irreversibel oder tödlich |
| Häufigkeit und Dauer der Exposition (F) | Wie oft und wie lange hält sich jemand im Gefahrenbereich auf? | Selten bis häufig oder dauernd |
| Eintrittswahrscheinlichkeit (W) | Wie wahrscheinlich tritt das Gefährdungsereignis ein? | Sehr gering bis hoch |
| Vermeidungsmöglichkeit (V) | Kann die Person den Schaden noch abwenden? | Möglich unter bestimmten Bedingungen bis kaum möglich |
Die Norm gibt keine feste Rechenformel vor. Der Risikograf ist ein verbreitetes Hilfsmittel, aber ein Werkzeug, nicht die Norm selbst. Wichtig ist, dass die gewählte Methode nachvollziehbar dokumentiert ist.
Normausgabestände und harmonisierte Fassungen ändern sich laufend. Prüfen Sie Normnummern und Ausgabestände vor der Anwendung gegen den aktuellen Stand im EU-Amtsblatt. Dieser Beitrag ist eine fachliche Einordnung und ersetzt keine Rechtsberatung.
EN ISO 12100 ist die grundlegende A-Norm für die Sicherheit von Maschinen und die methodische Basis der Risikobeurteilung. Prüfen Sie den aktuellen Listungsstand harmonisierter Normen im EU-Amtsblatt, da sich dieser im Zuge der Maschinenverordnung ändert.
A-Normen enthalten Grundbegriffe und Gestaltungsleitsätze für alle Maschinen (EN ISO 12100). B-Normen behandeln einzelne Sicherheitsaspekte oder Schutzeinrichtungen (z. B. EN ISO 13849-1, EN ISO 13857). C-Normen gelten für eine konkrete Maschinenart und gehen A- und B-Normen im Konfliktfall vor.
Nein. Die Norm schreibt keine bestimmte Bewertungsmethode vor. Entscheidend ist, dass die Methode zur Maschine passt, konsistent angewendet und nachvollziehbar dokumentiert wird.
Die Methodik bleibt der Referenzprozess für die Risikobeurteilung. Die Maschinenverordnung setzt eine Risikobeurteilung voraus, ohne ein Verfahren vorzuschreiben. Prüfen Sie den Ausgabestand und die Listung vor der Anwendung.
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Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und vor der Veröffentlichung fachlich geprüft. Die redaktionelle Verantwortung im Sinne von Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689 liegt bei Heinrich Knutas.
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